Hey yeah..das Nichts kommt! Rettet euch auf die Pfirsichbäume!
 



Hey yeah..das Nichts kommt! Rettet euch auf die Pfirsichbäume!
  Startseite
  Über...
  Archiv
  .Dragqueen.
  Rent a Pussy
  Rauschgift
  Heiliger Ort
  Archbertchen
  Lesbar.
  Traumhure
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/traumhure

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
"Alles was schon war..."

Nr. 1 Autor: Traumhure (für Scätter)

Ich glaube an dem ort
An dem du deine Tage zählst,
gibt es für einen Menschen wie mich
keine Chance sich durchzuschlagen

Kleine Blase explodiere ruhig
Auch wenn der böse Mann
Deinen Träumen
Keinen glauben schenken will.

Dann zeigtest du mir wieder deine Nähe
Aber nur, weil ich etwas Wichtiges tat.
Das Niemand anders es sonst getan hätte
Hast du wohl nicht geahnt.

Lass deine Träume fliegen
Zerplatze nicht wie eine Flasche
Denn Scherben kenne ich genug
Ich will dich als Ganzes
Ich liebe dich

Nr. 2 Autor: Traumhure (Komische Träume einer Welt in die ich flüchten mag)

Ich weiß nur noch, dass ich durch die Stadt ging. Durch die Stadt in der ich am 12. September 1989 geboren war. Eupen.
Es war ein Tag wie jeder andere und ich ging am Staatsgebäude vorbei. Dahinter befanden sich ein kleiner Brunnen und eine kleine Gasse. Das Staatsgebäude war von einem schwarzen Zaun umgeben.
Ich weiß nur noch, dass sich die Straße plötzlich mit lauter Mädchen füllte. Sie trugen weiße und rote Röcke und Blusen. Sie waren alle 16 Jahre alt, genau wie ich.
Diese Mädchen gehörten zu einer Gruppe. Diese Gruppe wurde von der damaligen Regierung gebildet und wer nicht dazu gehörte war ein Außenseiter.
Ich war so einer.
Ich weiß nur noch, dass diese Mädchen ein Lied sangen und ich weiß, dass dieses Lied mich verrückt machte. Ich sehe mich noch dort gehen, die Hände an die Ohren gepresst. Als ob dieses Lied mein Gehirn wegsprengen könnte. Ich drückte immer fester zu und die Mädchen grinsten und sangen noch lauter. Meine Augen kniff ich so feste zusammen, dass sie anfingen zu tränen und ich wollte nichts Sehnlicheres als sterben.
Ich weiß nur noch, dass mir jemand seinen Arm um die Schultern legte und wie ein Verrückter auf mich einredete.
„Pssscht…gleich ist alles vorbei, beruhige dich mein kleines. Ich werde dir helfen“
Ich merkte nur noch, wie sich etwas Spitzes in meinen Hals bohrte und dann sah ich das weiße Licht. Es breitete sich langsam vor meinen Augen aus und in meinem Körper, machte sich das Gefühl von Taubheit breit. Ich spürte gar nichts mehr. Mein Körper sackte in sich zusammen und ich fiel wimmernd auf den Boden.
„Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr“

Eine Seitengasse, eine kleine Treppe, die in eine Wohnung führt. Sie ist klein und gemütlich. Ich wohne dort, auch mein Kater ist da.
Wo sind meine Eltern? Mein Bruder? Christina?
Ich bin alleine.

Der Park. Er sieht ganz anders aus. Menschen sind da, ich kenne die Menschen, aber sie gefallen mir nicht. Sie reden auf mich ein. Ich sehe mich lächeln. Ein bisschen wenigstens. Gewollt? Ungewollt?

Ich sehe meine Füße und innerhalb von 2 Sekunden liegt überall Schnee. Ich hasse Schnee, aber irgendwie fühlt er sich schön an, weich und ich hab wirklich nicht kalt.
Ich bin 20 Meter von meiner Haustüre entfernt.
Ich denke daran, dass ich jetzt wasserdichte Schuhe anziehen muss.


Was ist das? Eine Welt die mich immer wieder zu sich zieh. Ich mag diese Welt, auch wenn sie grausam scheint. Auch wenn es mir schlecht geht. Ich will immer und immer wieder dahin.
Nur wie komme ich in sie rein? Wann ich will? Wenn ich sie brauche?
Tausend fragen. Keine Antwort. Stille. Verzweiflung.

Nr. 3 Autor: Traumhure (Für Scätter, Annick, Jusn)

Als sie in mein Leben traten waren sie nichts, ein hauch, ein Sonnenstrahl ohne Wert.
Doch plötzlich stand die Welt Kopf und in ihr nur noch ein Mensch. Eine Flut aus Wut, Hass und Verletzlichkeit überkam mein Leben. Dann blieb die Welt stehen.
Die Nichtigkeit, der Hauch und die Sonne umhüllten mein Herz mit Liebe und Fürsorglichkeit. Und einen momentlang standen wir vor dem Berg und genossen die kindliche Freiheit unsrer Herzen bis zu dem Zeitpunkt, als wir merkten das der Aufstieg schwerer sein würde als wir gedacht hatten. Trotz eisiger Winde, schweren Schneefällen und der purer Verzweiflung kamen wir erschöpft oben an. Das Partyleben begann:
Keine Droge reichte aus, keine Musik war gut genug um die guten Dinge zu beschreiben.
Dinge die uns so wichtig waren und uns am Leben hielten, doch im Endeffekt waren es wir selbst die uns gegenseitig retteten.
Doch plötzlich wurde ich von einem Aufprall geweckt, vom rausch angetrunken stand ich auf, sah den Berg hinunter und sah sie dort liegen. Fassungslos schaute ich mir das Schauspiel an:
Jetzt mussten sie den Berg neu besteigen. Eine unverwechselbare Wut stieg in mir auf. „Wie konnten sie uns hier oben alleine lassen? „ Ich klammerte mich an die Erinnerungen der vergangen Zeit und schaffte es langsam wieder aufzustehen.
Ich überlegte mir die schlausten Pläne um ihnen zu helfen, doch immer mit dem Gefühl
das sie meine Hilfe nicht wollten. So zogen wir unsere Hände ein, und waren plötzlich wieder ganz allein mit den Sorgen die uns auffraßen.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung